Startseite
  Archiv
  Ausgeträumt!
  Ein ganz normaler Tag?!
  What if...?!
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   meine private hp
   Jessis FF´s
   Tokio-RulezZ

Webnews



http://myblog.de/bills-klick

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

(Kapitel 1) Immer wiederkehrende Erkenntnisse

Ich wache auf und Blicke auf meine Wände. Überall erblicke ich sein Gesicht. Jeden Morgen frage ich mich „Ist das Realität oder nur ein Traum?“ Doch unter der unendlichen Sehnsucht nach ihm muss ich feststellen dass er nur ein Traum ist und auch bleiben wird.

Es zerreist mich innerlich, denn ich weiß mein Traum bleibt nur ein Traum. Warum kann ich nicht versuchen diesen Traum weiter zu verwirklichen? Ganz einfach! Mir fehlt die Kraft!

„Was soll ich noch hier auf dieser Tristen und immer gleich ausschauenden Welt?“ Diese Frage verwerfe ich doch wieder rum schnell, denn ich weiß wofür ich lebe! Ich lebe für ihn und die Band!

Wie kann ich meine Sehnsucht nach ihm stillen? Ich weiß es nicht, wenn ich das wüsste hätte ich ein Problem weniger!

Jetzt muss ich aber aufstehen und mich fertig machen. Denn die Schule schreit nach mir. Die pure Begeisterung breitet sich in mir aus…..

Das ist jetzt das letzte worauf ich Lust habe! Am liebsten würde ich liegen bleiben und einfach nur vor mich hin Träumen. Denn in meinen Träumen ist noch alles perfekt!

Egal ich pack das schon irgendwie. Nur wie? Nein Alessia nicht schon wieder in Gedanken versinken. Ok jetzt ist es schon soweit gekommen das ich mit mir selber rede. Was bleibt mir auch anderes übrig? Freunde? So was besitzt ich nicht die sind alle abgesprungen, die dachten ich werde Geisteskrank.

Aber ich weiß eins du wirst für mich immer heilig sein ich sterbe für unsere Unsterblichkeit!

Ich liebe dich einfach zu viel. Um zu sagen ich fange einen neuen Lebensabschnitt ohne dich an! Dan wäre dies kein leben sonder nur ein zustand!

Ich will nicht weg von hier! Ich will hier bei dir in meinem Zimmer bleiben! Denn hier ist der einzige wo ich mich Wohl und Geborgen fühle. Die anderen Orte auf dieser Welt sind so Grau und einsam ohne dich! Aber ich muss jetzt wirklich mal anfangen mich fertig zu machen.

Ich steige mit dem rechten Fuß aus meinem Bett und merke dass es anfängt wie immer!

Mein Leben ist nur noch Routine für mich. Es passiert nichts besonders woran ich mich klammern kann um Kraft zu bekommen. Die Kraft die ich brauche um dich zu finden!

(Kapitel 2) Zu früh gedacht

Meine Mum ist schon längst aus dem Haus. Deswegen bin ich wieder einmal allein! Somit versinke ich wieder in Gedanken! Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, indem er nicht mindestens einmal vorkommt!

„Wie soll das alles weitergehen?“ Frage ich mich als ich gerade unsere Haustür verlasse. Um mich herum herrscht weit und breit nur Finsternis. Man sieht einen rot glühenden Punkt umherwandern. Dieser stammt von meiner Zigarette. Ich weiß Rauchen ist nicht gesund, aber Who cares? Drauf geschissen, interessiert mich nicht!

So nun sitz ich hier in der Dunkelheit und warte auf meinen Bus. In diesem Dorf mit grade mal 2345 Einwohnern ist nichts los. Na ja um diese Uhrzeit kein Wunder.

Was wäre wenn er jetzt hier an mir vorbei gehen würde? Nichts denn er würde mich noch nicht mal bemerken, denn ich habe das Gefühl das ich unsichtbar geboren bin.

Er der Star am Rockhimmel würde, wenn er mich überhaupt bemerken würde, zu mir Herabsehen und lachen. Ein so kleines unbedeutendes Ding wie mich kann man nur auslachen.

Oh man so früh versinke ich in Selbstmitleid. Kann dieser Tag nicht endlich ein Ende haben?

Oder noch besser meine Sehnsucht soll endlich verschwinden.

Aber noch nicht mal die Sehnsucht nach einem aufregenden Tag kann gestillt werden.

Nicht mal meine kleinsten Träume gehen in Erfüllung. Wie soll denn dann mein restliches Leben aussehen? Einsam? Routiniert? Das ist es jetzt schon! Was soll ich in 10 Jahren machen? Ihm immer noch voller Sehnsucht hinterher heulen? Da hab ich mich wahrscheinlich schon Tot geliebt!

Wann kommt denn endlich der Bus? Ich friere mir Wortwörtlich sonst den Arsch ab! Toll wieder wird mir schmerzhaft klar, dass er nie hier bei mir sein wird um mich zu Wärmen!

Warum kann ich nicht normal sein? Ich bin doch normal, aber keiner erkennt das. Wie viele Opfer musste ich nun schon bringen, um der restlichen Welt zu beweisen dass ich doch normal bin? Aber diese Opfer sind und waren alle umsonst. Der passende Spruch dafür ist „Gekämpft…Gehofft… und doch verloren!“

Ich hab so langsam das Gefühl das mein Bus nicht mehr kommt. Das ist doch passend. Denn dann kann ich endlich wieder nach Hause. Meine Gebete wurden zum ersten mal erhört!

Also mach ich mich wieder auf den Heimweg. Ich beschließe mal einen anderen Weg zurück zu nehmen. Und schon breitet sich in mir eine Frage aus die mir noch nie zuvor im Kopf rumgeschwirrt ist. „Gibt es überhaupt noch ein zurück?“ Ungewohnt neue Gedanken sind das. Aber noch bevor ich weiter auf diesen Gedanken eingehen kann bleibe ich mit weit geöffnetem Mund stehen, ich kann meinen Augen kaum trauen.

Entweder leide ich schon unter Hallos oder ich bin wirklich Geisteskrank. Ich Alessia Moreno stehe hier vor einem Dunkelgrünen Van, das kann ein ganz normaler Van sein! Aber es ist kein normaler Van! Es ist der Van von Tokio Hotel! Ich blicke mich um und sehe das in dem Haus zu meiner linken vier Gestalten stehen! Gestalten?! Was denk ich denn da?! Es sind Bill, Tom, Gustav und Georg!

Völlig verwirrt gehe ich weiter! Mein Kopf ist voll bis oben, mir schwirren auf einmal tausende von Fragen in meinem Kopf rum! Aber die Hauptfrage ist „ Was wollen Tokio Hotel hier in Vögelsen?“

Fassen kann und will ich es nicht. Ich erleide hier gerade ein Wechselbad meiner Gefühle! Völlig verwirrt lasse ich mich auf mein Bett nieder und starre an meine Wände. Denn meine Füße haben mich wieder nach Hause getragen. Wo war mein Verstand?! Der ist im Moment nicht wirklich anwesend!

Soll ich hingehen und klingeln? Nein das wäre zu einfach und simpel! Alessia komm schon Bill ist in deiner nähe und du lässt dir ein so Idiotisches vorhaben einfallen. Ich kann das besser, das weiß ich! Moment mal, ich habe seit Monaten seinen Namen ausgedacht. Aussprechen kann ich ihn ja nicht, denn ich bin ja allein! Der Kerl raubt mir noch mal den Verstand. Na gut den hat er mir schon längst gestohlen. Über was mach ich mir hier grad schon wieder Gedanken?! Ich hab wirklich besseres zu tun als so einen Blödsinn zu denken!

Nach einer Weile dummen herum Sitzens habe ich einen Gedankenblitz! Ja der Einfall ist Perfekt, so mach ich es nachher! Aber erstmal Duschen…..

(Kapitel 3) Atme noch mal ein!

So fertig. Jetzt sehe ich perfekt auf. Perfekt für das große kennenlernen. Na ja das Beste an der ganzen Geschichte ist eh, das er noch nichts davon weiß! Aber er wird es schon früh genug mitbekommen!

Mein Plan ist noch ziemlich undurchdacht. Greife ich doch lieber zu Plan B rüber? Ich glaub schon, obwohl dieser sehr einfach und simpel ist. Wenn mich jemand fragen würde zu einfach! Aber was soll ich tun?

Plan A war da zu klingeln und dann so zu tun als hätte ich mich im Haus verirrt. Aber die würden ja dann sonst was von mir denken. Nein der war nicht gut der Plan. Also bleib ich dabei da einfach zu klingeln. Auch Plan B genannt. Einfach Klingeln= Plan B. Oh man über was ich schon wieder denke. Egal so kann ich mir das besser merken.

Verdammt wo ist mein Kajal? Immer wenn ich dieses Teil brauche ist es spurlos verschwunden! Hmmm, wo hat ich den zuletzt? Zuletzt hatte ich ihn hier am Spiegel. Aber hier ist er nicht. Na toll ich wusste das der Tag heute nur schlechtes bringt.

Ah da ist ja der Kajal, was macht der denn bitte unter der Heizung? Auch gut. Ich bin so aufgeregt ich glaub ich brauch mal ein bisschen Musik um lockerer zu werden. Was wäre denn jetzt passend? Dumme frage Alessia natürlich mein Lieblingslied!

Wieso müssen diese Ohrstöpsel bei mir immer raus fallen?! Ich glaub die Mp3-Player Firma verklag ich, die sollen gefälligst mal Ohrstöpsel für kleine Ohren produzieren! Was beschwer ich mich hier eigentlich? Mir wurde noch nie was recht gemacht, muss ich mich wohl mit abfinden!

„Komm und Hilf mir fliegen, leih mir deine Flügel, ich tausch sie gegen die Welt gegen alles was mich hält ich tausch sie heute Nacht gegen alles was ich hab!“ dieser Song beschreibt meine Momentante Gefühlswelt. Ich stehe hier jetzt im bad und vergewaltige meine Bürste! Oh man wenn mich die vier jetzt sehen würden, würden sie bestimmt lachen!

Na und Bill sagt doch immer Leb die Sekunde, dass tu ich doch gerade auch! Ok jetzt bin ich fertig! Alessia du packst den nächsten schritt auch noch!

Gedankenverloren nehme ich meine Tasche, wo ich lieblos mein Handy, die Zigaretten und einen Labello reinschmeiße. Also Plan B ist angesagt!

Ich verlasse gerade unsere Haustüre als mir der kalte Wind durch die Haare weht. Wird nach meiner Aktion alles so sein wie vorher? Oder wird sich mein leben um 180°C wenden?

Ich habe vor seiner Reaktion Angst! Reagiert er wie bei jedem anderem Fan?

Ich bin aber kein anderer Fan! Egal der große Moment ist gekommen. Ich stehe jetzt hier vor der Tür. Der grüne Van ist noch da, draus ziehe ich die Schlussfolgerung das Tokio Hotel noch da sind. So Alessia Atme noch mal ein, es kann der Anfang sein. Und schon fang ich an zu singen.

Schluss mit singen und jetzt klingeln. Mein Finger ist schon auf dem Knopf der Klingel. Nur noch drücken. Warum ist es so schwer? Ich bin wie gelähmt, ich kann die Klingel einfach nicht drücken!

Doch bevor ich noch was sagen kann geht die Haustür auf, und jemand rennt mich um. Toll jetzt lieg ich hier und ein ziemlich schweres etwas liegt auf mir. Dieser jemand liegt mit dem rücken auf mir denn er ging rückwärts die Tür hinaus. Ich höre bloß Gelächter.

(Kapitel 4) Zwei auf einen Streich

Kaum ist das Gelächter vorbei, geschieht schon die nächste Peinlichkeit! Ich merke nur wie noch jemand auf uns fällt! Das erste etwas fängt an zu fluchen „Bill du Idiot, steh auf, erst werde in geschmissen und dann musst du Trottel auch noch unachtsam sein und auf mich drauf fallen, eher gesagt auf uns!“

Hilfe! Tom und Bill liegen auf mir! Auf einmal muss ich anfangen zu lachen. Ich kann gar nicht mehr aufhören. Ohne Worte steht erst Bill auf und dann Tom. Jetzt stehen die vier in einem Halbkreis vor mir und gucken mich an. Toll hab ich scheiße im Gesicht? Ne nicht wirklich! Uhrplötzlich fängt mein Herz an zu rasen!

„Können wir irgendwas für dich tun?“ fragt Bill mich und schaut mich entsetzt an! Er redet mit mir! Kann mir mal jemand Sterbehilfe leisten? „Hilf ihr doch erstmal hoch Bill, das wäre schritt eins!“ sagt Georg im Neckischen Ton zu Bill.

Keine Zwei Sekunden später steh ich auch schon auf meinen Beinen. Die wackeln zwar etwas aber das ist erstmal zweitrangig. „Äh…..Ja…..ich….bin…A….lessia!“ verkünde ich stotternd. Stille bricht heran, nur mich schauen gerade 4 belustigte Augenpaare an.

Plötzlich fängt Bill an mich von der Seite anzufahren. „Geh jetzt und nerv nicht rum, wir haben keine Zeit, wir müssen dringend weg!“

Meine Welt bricht zusammen, alles ist aus, mein Leben, meine Sehnsucht liegt in einem Haufen voller Scherben vor meinen Füßen. Meine Tränen kann ich kaum zurückhalten, es geht einfach nicht, alles ist hiermit vorbei!

Gustav schaut mich mit Mitleid in seinem Blick an und richtet sich zu Bill. „Die Zeit für Sie kannst du dir jetzt auch noch nehmen!“

Ui ein Lächeln kann ich kaum noch unterdrücken. Aber ich will nicht Lächeln, denn das Lächeln ist Falsch. Es ist nur eine Maske, eine Fassade die meine Gefühle versteckt!

Bill ist sauer, sichtlich verärgert über Gustavs Worte, er setzt zu einem Satz an. „Sag mal hast du sie noch alle, ich will unseren wichtigen PR-Termin nicht verpassen, aber bitte, wenn du unbedingt hier bleiben willst, dann mach das!“ ,,Man BILL, das du immer so eine Zicke sein musst, aber vielleicht sollten wir jetzt doch mal los! Alessia du kannst gerne noch mal wieder kommen wenn du magst, wie wäre es denn mit morgen?“

Gustav hat meinen Tag gerettet! Gustav der kleine Teddy, ich würde ihn am liebsten um den Hals fallen! Er ist so knuffig. Ich glaub auf seiner Stirn steht unsichtbar Knuddel mich! Nur er weiß davon nichts.

„Klar gerne ich freu mich richtig also morgen um 3 Uhr?!“ entgegne ich Gustav nach der Vollendung meiner Gedanken! Ich kann es einfach nicht lassen, ich muss ihn einfach umarmen!

„Ist doch Ok kleine, bis morgen um drei, klingle einfach ich mach die Tür dann auf! Nur wir müssen los sonst gibt es Ärger!“ sagt Gustav zu mir mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

Kaum hat er die Worte ausgesprochen löst er sich aus meiner Umarmung und geht Richtung Van. Bill guckt mich kurz an, schüttelt dann aber den kopf. Ich sehe nur noch wie die vier in den Van steigen, und wie dieser dann fort fährt.

Warum war er nur so böse zu mir? Ich habe doch gar nichts gemacht! Ich zweifle ob ich morgen zu dem treffen gehe! Was will ich denn da? Bill hasst mich, Georg hat gar nichts gesagt genauso wie Tom. Der einzige der mich mag ist Gustav!

Mein Traum liegt in Trümmern! Ich habe so von diesem Moment geträumt! Und jetzt ist der Wunsch ihn wieder zu sehen erloschen. Einfach so weg.

Mein Herz ist gebrochen. Ich fühle mich leer, ohne ihn. Leer und allein, wem bin ich wichtig?

Für wen und vor allem für was lebe ich? Unseren ersten Tag verfluch ich!

Warum immer ich? Als wäre all das was geschehen ist nicht schon genug, nein immer auf mich! Immer! Bin ja nur ein wertloses stück!

Ich bin ja schon zu hause. Wieder einmal haben mich meine Gedanken abgelenkt! Ist glaub auch besser so, sonst hätte ich sicher dummes zeug gemacht!

Was ich jetzt brauche ist mein warmes Bett. Worin ich mich verkrümeln kann, wo ich allein sein kann, wo ich mich geborgen fühle!

Ich betrete mein Zimmer, und mir schießen die Tränen in die Augen. Egal wo ich hinschaue blicke ich in seine Augen! Ich will sie nicht sehen, nie wieder!

Ich renne aus meinem Zimmer und lasse mich schließlich im Wohnzimmer auf die Couch fallen lasse! Ich weine wie schon lange nicht mehr! Das leben ist doch scheiße! Schlimmer geht es nicht!

Plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, denn es hat an der Tür geklingelt! Wer will denn jetzt was?! Mit genervtem Blick öffne ich die Tür, und mache nur große Augen…...

(Kapitel 5)Einsicht?

Ach du scheiße, was will er denn hier?! Ich freu mich voll ihn wieder zusehen! Ich springe ihm in die arme! „Gusti was machst du denn hier?“ Frage ich ihn freudestrahlend. „Du Eumel hast bei dem kleinem Sturz dein Handy verloren, und ich habe mir gedacht ich bring es dir zurück.“ Sagte er mit einem leichten lachen in der stimme.

Sein Blick verriet dass er rein wollte. Ich musste erst etwas grübeln bis ich ihn verstand. „Komm doch rein!“ entgegne ich ihm und halte die Tür etwas weiter auf sodass er rein gehen kann.

Ohne weitere Worte setzte er sich auf die Couch. Da man von der Haustüre gleich in das Wohnzimmer gelangt ist das nicht schwer.

Ich lasse mich neben ihm fallen und er schaut mich erwartungsvoll an. Ich glaub der weiß was ich denke! Das ist ja Gruselig! Egal fang ich jetzt halt mal ein Gespräch an. „Gusti sag mal weißt du warum Bill eben so zu mir war?“ frage ich ihn mit tränen in den Augen. „also wenn der ein Weib wäre könnte man sagen der hat seine Tage! Aber das ist er ja nicht, es kann sein das er zu wenig schlaf bekommen hat dann ist der immer so!“ erwidert er halb verständnisvoll aber auch belustigt. „Ich will es hoffen Gustav, du willst gar nicht wissen wie viel Hoffnung ich in diesen Moment gesteckt habe! Und jetzt scheint alles verloren, alles was ich mir erkämpft habe, all den Mut, einfach alles ist einfach so zerplatzt. Wie eine Seifenblase!“ nach meinigen Worten habe ich mich in seinen arm fallen gelassen.

„Weißt du was kleines du kommst jetzt mit zu mir, damit das zwischen dir und Bill geklärt wird!“ meint er als er über meinen Rücken streichelt! „Gusti das ist ja alles schön und gut, aber was ist denn wenn er genauso reagiert, woher nimmst du eigentlich das grenzenlose Vertrauen mir gegenüber?“ entgegne ich ihm mit leicht zittriger Stimme. „Woher ich das nehme? Ich weiß nicht ich fühle mich so als würde ich dich schon eine Ewigkeit kennen, und jetzt komm bitte mit!“

Wortlos hole ich meine Jacke und meine Tasche. Er steht schon draußen am Van. Und jetzt breitet sich die Frage in mir aus, woher er eigentlich weiß wo ich wohne? Als wir grade in den Van gestiegen sind stelle ich ihm die Frage. „Gustav woher weißt du eigentlich wo ich wohne?!“ „Tja ich kann lesen Alessia, auf deinem Handy ist hinten ein Sticker, wo deine Adresse drauf geschrieben ist!“ antwortet er mir mit einem süßen Lächeln.



Toll jetzt bin ich auf dem Weg in die Studiowohnung. Ich weiß das ich Bill dort antreffen werde, klasse! Echt toll. Aber Gustav hält mich bei Laune. Und schon Versinke ich wieder in Gedanken.

Die Hauptfrage ist jetzt wie Bill reagieren wird wenn er mich sieht? Jetzt habe ich noch mehr Angst als vorher. Ich will nicht schon wieder so verletzt werden. Das würde ich nicht aushalten. Dafür bin ich schlicht und ergreifend zu Labil.


Wir sind da. Ach du meine Güte, mein Herz fängt an wie wild zu klopfen. Ich habe voll Angst das er so Reagiert wie vorher auch. Wortlos folge ich Gustav in das Haus. Und schon, wer hätte es auch anders erwartet, treffe ich Bill an!

Dieser zieht mich zur Seite. In seinem Blick finde ich Einsicht vor! "Hier Alessia wegen eben tut er mir leid, aber...!" und er bricht seinen Satz ab und verschwindet in seinem Zimmer, ich höre bloß noch wie der Schlüssel sich umdreht!

Na toll was ist denn jetzt los?

?

(Kapitel 6) Zweite Chance

Ja toll jetzt Bill weggelaufen, und ich steh hier wie ein begossener Pudel. Man bemerke dass ich mitten im Flur stehe.

Was soll ich davon jetzt bitte halten? Menno warum denn immer ich? Ich glaube ich habe wirklich was Abstoßendes an mir! Aber ich lasse jetzt nicht locker. Ich muss zu ihm und das klären, sonst darf ich ja Dumm sterben.

Kaum fertig gedacht gehe ich an Bills Zimmertür. Ich weiß ja wo es ist, da ich gesehen habe wo er reingerannt ist!

Soll ich wirklich klopfen? Alessia komm du kannst es schaffen! Ich weiß es, ich schaff das. Und kaum ausgedacht schon höre ich das Dumpfe klopfen an der Tür. Im inneren des Raumes tut sich nichts! Also ruf ich mal „Bill, bitte mach die Tür auf, musst keine Angst haben ich beiße doch nicht!“ Nun ja ob ich beiße weiß ich nicht genau. Nur der wehrte Herr da drinnen soll mal zur Einsicht kommen und die Tür öffnen.

Wunder! Ich höre wie sich der Schlüssel rumdreht, kurz danach öffnet sich die Tür und eine Kleinlaute Stimme sagt „Komm rein!“. Lass ich mich zweimal bitten? Nein! Kurzerhand gehe ich rein. Schönes Zimmer muss ich schon sagen! Hier fühl ich mich wohl. Aber wo ich ihn dann sehe wird mir ganz anders, ich will sterben!

Ich mit Bill in einem Zimmer? Mein Gott, ich glaub ich wird Narrisch! Naja egal jetzt guck ich ihn erstmal an und warte auf eine Erklärung! „Ok…. Ok … ich weiß du wartest auf eine Erklärung! Ich habe so reagiert, weil ich extrem Schüchtern bin! Ich habe das nur überspielt, weil du mir einfach gefallen hast! Außerdem war ich total scheiße drauf, tut mir ehrlich leid! Gebe mir Bitte noch eine Chance dich kennenzulernen! Bitte!“ sagte er mit Kleinlauter aber auch sanfter Stimme!

Soll ich ihm einfach eine zweite Chance geben? Ah bei diesem Blick kann ich nicht einfach Nein sagen! Das geht nicht! „Ja ist Ok Bill, aber wie geht es denn jetzt weiter?!“ fragte ich ihn leicht irritiert „Ich weiß nicht, ich hab irgendwie Hunger! Juschtel soll uns mal was Kochen! Der kann das doch ich bin unfähig!“ meinte er!

Kaum kann ich anfangen zu denken bin ich auch schon im Wohnzimmer! Der hat mich wohl gepackt und einfach mitgenommen. Das glaub ich irgendwie nicht! Ich denke eher das ich dass nicht wirklich fassen kann was gerade passiert ist! In diesem Moment wir mir klar das Bill mich toll findet!

„Alessia?“ sagt Gustav und stupst mich an! Huch hab ich wohl mal wieder geträumt! „Äh … was denn?“ entgegne ich ihm etwas verpeilt! Er fängt bloß an zu Grinsen. Der weiß mal wieder was ich denke! Toll! Jetzt weiß ich auch warum der sich so wohl bei mir fühlt! Bill sitzt in dem Sessel der neben mir steht! „Auf was hast du Hunger Süße?“ fragt Gustav mich wieder! „Ähm…. Ich Esse eigentlich alles ausser Gemüse, Koch einfach irgendwas!“ erwiderte ich ihm! „Nicht noch so jemand, oh man da muss ich mir aber was einfallen lassen!“ murmelte Gustav vor sich hin und ging in ein Zimmer. Ich nehme mal an das es die Küche ist.

Ich bin einfach mal so frei und setze mich. Bill sitzt mir gegenüber und schaut mich an. Was er wohl grade denkt? Was er macht weiß ich ja, diese frage muss ich mir also nicht mehr stellen. Was er macht, der sitzt gegenüber von mir und guckt mich an. So nach dem Motto Erzähl mal was! Toll was soll ich ihm denn erzählen?

Ich will nicht wie jeder andere Fan anfangen, von wegen ich liebe dich! Nein, das ist ja langweilig! Das soll er schon selber rausfinden! Warum soll ich eigentlich anfangen? Soll er doch. Oh Gott ich glaub ich zieh grad eine Schnute! Bitte lass das Einbildung sein!

„Warum Schmollst du denn, Alessia?“ fragt Bill. Toll also war das keine Einbildung! „Ja… ich hab nur über was nachgedacht, und ja da hat das halt gepasst, obwohl ich mir gewünscht habe dass das nur Einbildung war!“ antworte ich ihm. ach du scheiße jetzt hab ich auch noch das gesagt was ich denke! Aber auf seinen Lippen war nur ein Lächeln abgebildet. Ich schmelze! Das Lächeln der Hammer!

„Sag mal Bill, ich hab mal ne frage, ich bin mal so frei und stelle sie einfach! Woher nimmst du die ganzen Texte? Da ist doch eigentlich immer ein Hintergedanke dabei! Weil bei dem Song Reden auf dem neuen Album singst du ja, ich zitiere, Wir wollten nur reden, und jetzt liegst du hier, und ich lieg daneben… war das auf deinen Bruder bezogen oder auf dich? Sorry wenn ich so fragen stelle aber mich interessiert das halt!“ Oh mein Gott habe ich das gerade wirklich gefragt? Ja hab ich! „Öhm… woher kennst du den Song schon unser Album ist doch noch gar nicht draußen. Aber ja der Stammt von Tom!“ antwortet er leicht irritiert.

Wie soll ich ihm denn das jetzt erklären? Ich kann schlecht sagen, das ich mir das aus dem Internet ziehe! Hilfe??? Was sag ich denn jetzt???

(Kapitel 7) Zu früh gefreut

Oh man wie soll ich das denn bitte erklären! Ich kann ja nicht sagen, ich habe mir das gezogen, erstens ist das eine Straftat und zweitens schade ich den Jungs im Prinzip auch damit! Ich bin doch eigentlich ein treuer Fan und habe noch nichts gezogen, nur ich konnte nicht mehr warten, ich war einfach zu neugierig. Ich hatte ja drüber nachgedacht es nicht zu tun, aber die Neugierde hat gesiegt.

Nun ja ich sollte ihm mal langsam eine Antwort geben. Der kommt sich sicher gerade verarscht vor! Ich würde mir verarscht verkommen, wenn mich ein etwas wie meine Wenigkeit verdattert angucken würde. Oh ja ich würde mir voll so vorkommen.

Diese ganzen Überlegungen helfen mir auch nicht wirklich aus der Situation heraus! Jetzt ist wieder der Moment gekommen wo ich bete, innerlich natürlich, dass Bill es nicht merkt. Lieber Gott lass ein  Wunder geschehen das mich aus der Situation rettet!

Kaum habe ich Gott darum gebeten, erscheint Gustav wieder im Zimmer. Mir entfährt erstmal ein erlösender Seufzer! Der war eindeutig. Das ist jetzt Nebensache ich habe nämlich mächtigen Hunger! „So meine Lieben, ich habe uns Pizza gezaubert, aber keine Tiefkühlpizza, die ist mir zu ungesund, ich war so frei und habe alles selber gemacht!“ berichtet Gustav stolz. Er hält ein großes Blech in seinen Händen! „Soll ich dir helfen Gustav?“ frage ich ihn höflich! Ich bin ja schließlich kein Unmensch! „Ja du kannst mal Tom und Georg bescheid sagen!“, erwidert er mir. Daraufhin gebe ich ihm ein völlig verdutztes „Bitte was?!“ zurück. Ich, Alessia soll Georg und Tom holen, hat der noch alle Haken in der Kajüte? Ich kenn die ja noch nicht mal. „Du hast mich schon verstanden Alessia!“ gibt Gustav mir nur zurück!

„Alessia, ist schon ok, ich hol sie“ wirft Bill dazwischen. Oh man bin ich erleichtert! Ich ein säusle leichtes „Danke Bill“ vor mich hin und setzte mich wieder, da ich vor Schreck aufgesprungen bin.
Fröhlich steht Bill auf und hüpft davon und ruft „Tommmylein happi happi machen! Georgchen komm zu Herrchen es gibt Schappi!“ Nachdem ich diesen Satz gehört habe, bekomm ich mich nicht mehr ein vor lachen!

Oh jetzt höre ich Tom wie er seinen Bruder anfährt „Komm sei ruhig, und geh zu deiner Süßen!“. Bitte was?! SEINE SÜßE?!!! Ich gehöre nur mir selber, und niemanden sonst! Georg lacht bloß und klopft Bill nur auf die Schulter! Ich drehe mich kurz um und sehe wie Bill mich anguckt und dann aber ruckartig wegschaut. Ich glaube er ist rot angelaufen. Und jetzt grinse ich auch!

Stopp Alessia! Stopp seine Süße?! Das…. Das… heißt ja das…Bill… mich verdammt mag, weil Bill hat sicher mit Tom über mich geredet! Bild ich mir das alles hier grade nur ein? Nein, ich hoffe mal nicht! Mal wieder, wie kann es auch anders sein, werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Gustav hält mir einen Teller vor meine Nase. Ich nehme diesen Teller in meine Hand und nicke Gustav zu, mit einem freundlichem Grinsen auf den Lippen.

Da bemerke ich, dass ich zwischen Georg und Tom sitze. Ach du Kacke, das geht alles zu schnell. Da kommen meine Nerven nicht hinterher. Aber jetzt erstmal was essen, denn Gustav hält mir schon ein Stück hin. Auf einmal höre ich Bill rumquieken „Ihhh Gustav da ist Brokkoli, du wolltest uns das Draußizeug unterschmuggeln, wie fiiiiieees! BÄH!“ Mir fällt vor Schreck die Pizza runter. Toll genau auf meine Hose! Gustav bekommt sich nicht mehr ein vor lachen.

Ich glaub die anderen zwei haben das Grünzeug auch schon entdeckt und lassen beide schlagartig die Pizza fallen! „Boah Alter das ist echt nicht fair, jetzt ist mir der Hunger vergangen!“ wirft Tom in die Stille. „Was soll ich denn machen? Der wäre sonst abgelaufen!“ versucht sich Gustav zu verteidigen! „Ja ne, is klar Gustav, dann musst du deinen Scheiß mal schneller essen!“ schaltet sich auch Bill mit in die Diskussion. Und ich weiß, eine Diskussion gegen die Kaulitz Twins ist zwecklos, da verliert eh jeder!

„Ihr zwei, ich will nicht unhöflich sein, aber macht mal einen Punkt, ich esse das Zeug selber nicht, aber deswegen mach ich keinen Aufstand! Er hat es nur gut gemeint!“ verteidigte ich ihn! Boah die Zwei staunten nicht schlecht! Ja ich kann auch meine Meinung sagen. Ich habe mich so langsam an die Gegenwart der Jungs gewöhnt! „Das hat sich noch keiner getraut uns zu antworten, Respekt!“ meint Tom nachdem er aus dem Staunen herausgekommen war. Bill schmollt nur. Na toll jetzt habe ich es mir auch noch versaut!

 




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung